LED Stroboskop im Test: EUROLITE LED Strobe COB PRO 6x10W DMX

Guten Morgen Freunde des bunten Lichts

Diesmal ist ein LED Stroboskop auf meinem Seziertisch gelandet, der Eurolite LED Strobe COB Pro mit 6 x 10 Watt LED Arrays. Nun was konnte man bisher von LED Stroboskopen erwarten ? … nicht viel, sie waren teilweise hell aber letztlich nichts Anderes als ein LED Blinder, der knackige Stroboskopeffekt fehlte zumeist gänzlich und auch die Helligkeit konnte nicht überzeugen. GANZ ANDERS der Strobe von Eurolite, ich sags gleich vorweg, ich habe das Gerät nach dem Test direkt behalten und gekauft, bisher von allen Testgeräten meine absolute Kaufempfehlung!

Was habe ich im Test gemacht? Ich habe das Stroboskop  auf Jobs mitgenommen und bei uns in der Halle gegen ein analoges Strobe gleicher Leistungsklasse antreten lassen, vorher jedoch noch kurz die  Daten des Gerätes:

  • Helligkeit und Blitzfrequenz stufenlos einstellbar
  • Komfortable Adressierung und Einstellung über Control Board mit LED-Anzeige und drei Bedientasten
  • DMX512-Steuerung
  • Mikrofonempfindlichkeit über Control Board einstellbar
  • Bedienbar im Standalone-Modus mit Master-/Slave-Funktion oder DMX-Interface
  • Musiksteuerung über eingebautes Mikrofon
  • Ausgestattet mit sechs leistungsstarken 10-W-COB-LEDs
  • Anschluss für analogen Controller
  • Mit 3-poliger XLR-Anschlussbuchse

Technische Daten

  • Blitzfrequenz: 1-12 Hz
  • LED-Typ: 10-W-Array
  • Musiksteuerung: über eingebautes Mikrofon
  • Spannungsversorgung: 230 V AC, 50 Hz ~
  • Anzahl der LEDs: 6
  • Maße: 380 x 95 x 165 mm
  • Gesamtanschlusswert: 40 W/95 VA
  • Gewicht: 2 kg
  • DMX512-Anschluss: 3-pol. XLR
  • Anzahl der DMX Steuerkanäle: 2

Nach dem Auspacken erstmal kurz befingert, es ist ordentlich verarbeitet und hat das Housing wie man es von den analogen Strobos der 750 Watt Klasse kennt. 6 x 10 Watt LED Array — bei LED fährt man im allgemeinen ganz gut wenn man an die Leistungswerte einfach eine Null drannhängt — das bedeutet, hier wären etwa 600 Watt Halogen – Lichtleistung zu erreichen, somit ist der Vergleich zu einem 750 Watt Stroboskop gar nicht unrealistisch.

Nun wofür ist das Gerät eigentlich gedacht? – Natürlich für den Partyuser – Wer kennt das nicht, ne kleine Party man liefert ein wenig Grundlicht, eine Tonanlage und natürlich ein Stroboskop… aber dann hat man nur einen Stromkreis zur Verfügung!!  Entweder die Anschlussleistung reicht nicht mehr für das Stroboskop oder man hört das liebevolle Knacken des „günstig“ Gerätes in der Tonanlage, was bei Techno eventuell ssogar gut rüberkommt, aber bei allem Anderen nur das Eine bedeutet, nämlich das Ding bleibt im Auto.

Was gäbe es da optimaleres als ein LED Stroboskop welches diese Probleme nicht kennt. Bisher konnten diese Geräte, wie oben bereits kurz angesprochen, jedoch den Stroboskop Effekt nicht richtig darstellen, es lief auf eine Art Blinder Funktion hinaus. Anders das Strobe von Eurolite! ENDLICH konnte jemand den echten Strobe Effekt mit LED nachbilden, mit mehr als akzeptabler Leistung. Das Strobe Blitzen wird perfekt umgesetzt und die Bedienung und Funktionalität bietet alles was man sich wünscht, sogar ein digitales Display wurde dem Gerät gegönnt. Anschlüsse sind ordentlich verarbeitet – Lange Rede kurzer Sinn: Der Blitzer tut genau das was er tun soll, bei einer Party blitzen🙂.

Um einen groben Anhaltspunkt zu haben wie denn die Leistung nun wirklich eingeschätzt werden kann haben wir einen Showtec Strobo mit 750 Watt neben den LED Strobe Pro gehängt und bei uns im Lager getestet, mit dem Ergebniss dass das Eurolite Gerät gefühlt sogar noch ein klein wenig mehr Leistung brachte als das Showtec Gerät, das Effektbild beider Geräte war nahezu vergleichbar, der LED Strobe konnte den 750 Watt Blitzer zu 100% ersetzen und genau das war es worauf ich gewartet hatte.

Ab dem Tag war der Eurolite Strobe bei jeder kleinen Veranstaltung mit am Start, bereits im Fasching hatten wir ihn für 2 Events im Einsatz und selbst bei Veranstaltungen mit 200 Gästen war er vollkommen ausreichend,  im Alltag hat sich die Qualität bewährt er funktioniert auch nach einigen Einsätzen tadellos.

Kaum Stromverbrauch, kein geknacke in der Anlage, zuverlässig einsetzbar und er lag nicht einmal im Auto während einer Veranstaltung. Ihr merkt ich bin von dem Teil restlos überzeugt, maximal beim Preis muss man ein klein wenig bluten, aber die Vorteile wiegen diesen Nachteil meiner Meinung nach auf!

Respekt an Steinigke die es geschafft haben das analoge Strobo abzulösen, ich warte nun noch auf ein 120 Watt bzw 150 Watt Modell dann kann ich endlich alle Strobos in den Ruhestand schicken, weiter so!!

Ich hoffe ihr hattet ein wenig Spass beim Lesen und vielleicht freut sich der Ein oder Andere bald beim Auspacken des Gerätes über meinen KAUFTIPP!

Als nächstes werde ich mir den neuen Eurolite Scanner mit 90 Watt COB Lampe vornehmen – gerade bei Spot Köpfen bin ich gespannt ob auch hier die COB Technik punkten kann, bis demnächst euer

Bernhard
Creativworks

Test Eurolite LED THA-50F COB – Eine LED Stufe fürs Theater und die Bühne

Guten Morgen zusammen,

Nach längerer Abstinenz endlich mal wieder ein Test für das Steinigke Streetteam. Ihr kennt das sicher alle man nimmt sich ewig vor endlich einen Bericht zu verfassen aber dann kommen Tausend andere Dinge die einem immer wieder einen guten Grund bieten doch nicht damit anzufangen, aber Heute, jaaaaaaaaaaa HEUTE zieh ich es durch.

Ja worum gehts? Um eine Stufe die Antritt das analoge Licht endlich als würdiger Konkurrent aus den Theatern und Bühnen zu vertreiben. Aber ist das wirklich möglich? Kann eine LED Stufe inzwischen zu bezahlbarem Kurs die Arris dieser Welt aus dem Rennen werfen? – Kurzum zu Beginn, NEIN – aber es ist sicherlich eine interessante Alternative zu diversen 650 Watt Stufen auf dem Markt welche noch konventionell betrieben werden und nicht in der Preisklasse einer Arri oder ADB Stufe spielen.

Nunja was erwartet euch also, zuerst eine kurze Beschreibung der Lampe mit allen Eckdaten und Infos die ich dazu im Netz und in der Bedienungsanleitung gefunden habe und danach lasse ich die Stufe gegen eine Showtec Stufe mit 1000 Watt antreten um euch einen realistischen Vergleich zu bieten was die LED Lampe letztlich kann. Auch einen Liveeinsatz durfte die LED THA 50 bestehen und zuguter Letzt ein Fazit und ehrliche Worte was euch erwartet.

Nun denn, ordentlich verpackt wie man das von Steinigke gewöhnt ist habe ich die Lampe bei uns im Büro mal ausgepackt, was sofort auffällt das ding ist super super leicht, ganze 4 Kilo bringt sie auf die Waage und das ist verdammt wenig, daher auch im ersten Moment das Gefühl „na ob das was gescheites ist“, der Veranstaltungstechniker ist ja immer geneigt etwas als „nicht amtlich“ zu empfinden womit man keine Dellen in den LKW schlagen kann, aber nein bei genauerer Betrachtung alles gut und ordentlich verarbeitet, an den nötigen Stellen aus Metall gefertigt und doch recht wertig, sicherlich an die Robustheit einer Arri Stufe kommt das ganze nicht heran aber das ist wohl auch nicht der Anspruch des Scheinwerfers.

Was kann das Teil? Schonmal vorweg, alles was es können muss!

Hier mal aufgezählt die Features der Stufe:

  • Funktionen: Dimmer, Strobe-Effekt, Master/Slave-Betrieb
  • Haltebügel zur Montage auf einem Stativ oder an einer Traverse
  • DMX-gesteuerter Betrieb oder Standalone-Betrieb
  • 1 oder 3 DMX-Kanäle wählbar für verschiedene Anwendungsmöglichkeiten
  • DMX512-Steuerung über jeden handelsüblichen DMX-Controller möglich
  • Manueller Zoom 7 Grad – 35 Grad
  • Mit Farbfilterrahmen
  • Optionale Flügelbegrenzer erhältlich ( Schade dass die nicht dabei sind, Flügelbegrenzer sind meiner Ansicht nach Pflicht bei einer Stufe
  • Verschiedene Dimmerkurven und Dimmergeschwindigkeit einstellbar
  • Farbtemperatur 3200 K ( entspricht der Lichtfarbe einer herkömmlichen Stufe sehr genau )
  • Komfortable Adressierung und Einstellung über Steuereinheit mit LCD-Anzeige und vier Bedientasten
  • Netzanschluss über Neutrik PowerCon-Buchse und beiliegendes Netzkabel ( Powercon!!! Juhuuu )
  • Durchschleifausgang zur Spannungsversorgung eines weiteren Gerätes
  • Nach jeweils 8 Geräten muss neu eingespeist werden
    Eurolite Scheinwerfer Frontansicht

    Die Eurolite Stufe von Vorne

    Eurolite Stufe Hinteransicht

    Eurolite Stufe von Hinten

Sehr interessant ist der Einsatz der neuen COB Technologie bei der verwendeten LED, zum Thema COB findet sich schon jede Menge im Netz, aber um kurz darauf einzugehen, aus meiner Sicht wird COB in nächster Zeit die LED Technologie sein die sich bei PAR etc Beleuchtung durchsetzen wird, die Vorteile im Vergleich zur bisherigen LED Technik sind nicht von der Hand zu weisen auch wenn immer noch Probleme mit Zoom bei COB Scheinwerfern bestehen, auch diese werden sicherlich bald ausgemerzt sein.

Nun denn, die wichtigsten Features zum Gerät habe ich aufgeführt ( Findet man ja auch überall bei den gängigen Händlern). Dann mal zum Test. Nach dem Auspacken habe ich den Scheinwerfer einfach mal im Büro durchgetestet um ein Gefühl dafür zu bekommen. Alle Funktionen die oben aufgeführt sind ließen sich komfortabel einstellen und bedienen, sehr erfreulich der Powercon Anschluss und vernünftige Steckverbindungen, gerade da trennt sich die Spreu vom Weizen. Was mir sofort aufgefallen ist, ist die Lichtfarbe. Wenn ich nicht sicher gewesen wäre dass es sich um LED handelt, ich hätte geschworen ich habe Halogenlicht in der Hand, da hat man sich wirklich sehr sehr weiterentwickelt🙂, auch die Dimmerfunktion ließ keine Kritik zu, das Dimmerverhalten beim getesteten Scheinwerfer war durchaus brauchbar und funktional, bei der Helligkeit war ich beim „Bürocheck“ jedoch etwas skeptisch, ob da wirklich genug rauskommt musste letztlich der Test im Lager zeigen.

Tatort Creativworks Lagerhalle, auf der Linken eine Showtec 1000 Watt Halogen Stufe und rechts davon der LED Scheinwerfer aus dem Hause Steinigke.  Abstrahlwinkel Einstellung bei beiden Problemlos und für Bühnen oder Theateranwendungen gut geeignet, beim Gewicht und der Verarbeitungsqualität gewinnt klar die Stufe von Steinigke auch bei der Bedienbarkeit und den den Features ist sie erwatungsgemäß vorne auch ein Test mit Farbfiltern ( Lee 201 etc ) verlieft zufriedenstellend, das Leuchtverhalten entsprach dem einer Halogenstufe.  Kein Bedarf an Dimmerpacks, Laststrom etc… ein echter Luxus und ein Gehäuse welches angenehm kühl bleibt, Vorteile die man echt zu schätzen weiss, aber alles schön und gut, letztlich entscheidend ist was vorne rauskommt…

Nun, leider hatte ich keinen 500/650 Watt Scheinwerfer zum Vergleich im Lager deshalb ist der Vergleich nicht ganz fair aber bei der Helligkeit kann die LED Stufe im Vergleich zu 1000 Watt Halogen  nicht mithalten. Die Halogenstufe ist vom visuellen Eindruck deutlich  heller, was auch zu erwarten war, die Farbtemperatur jedoch passt.  Ohne vernünftige Messgeräte oder einem Vergleich zu einer 500/650 Watt Stufe lässt sich kein wirklich realistischer Vergleich herstellen, laut Aussage von Steinigke soll der COB 50 etwa einer 500 Watt Stufe entsprechen, der COB 100 dann einer 1000 Watt Stufe und das denke ich ist auch realistisch. Ohne Hellseher zu sein würde ich dem COB 50 die Lichtleistung einer 500 Watt Stufe auch wirklich zutrauen, die Lichtverteilung ist sehr sauber da gibt es keine Klagen.  Flügelbegrenzer sind meiner Ansicht nach jedoch absolute Pflicht! ( gibt es für 20 Euro als Zubehör )

Jetzt aber raus aus der „Testumgebung“ und rein ins richtige Leben, im Livetest habe ich den STL 50 einfach in ein Grüppchen herkömmlicher Stufen gepackt und mal geschaut ob ich etwas feststelle. Und um es kurz zu machen, ich habe NICHTS festgestellt, die LED Stufe tut was sie soll, unspektakulär aber zuverlässig. Und genau das finde ich soll sie auch, sie soll eine Alternative zu Halogenlicht bieten, diesen Anspruch erfüllt die Eurolite Lampe völlig und ich würde sie bedenkenlos einsetzen. Keine Dimmerpacks, keine Hitze, keine verschleissenden Leuchtmittel, super leicht und gut verarbeitet ist sie perfekt um die Budgehtstufen mit Halogenlicht diverser Hersteller abzulösen. Es wäre vermessen damit den Arris, ADB`s oder ETC`s dieser Welt die Stirn zu bieten, insbesondere da auch bei den „amtlichen“ Herstellern die LED Technik forciert wird, aber wer vernünftiges Bühnen oder Theaterlicht benötigt und dabei auch noch seine Kraftstromleitungen und Dimmerpacks loswerden möchte ist beim Eurolite LED THA 50 an der absolut richtigen Adresse.

Gerade für Schulen, kleine Verleiher, Bands und kleine Theater mit überschaubarem Budget bietet sich diese Stufe perfekt an und mit der 100w COB version bietet Steinigke auch eine Scheinwerfer für lichthungrigeres Publikum, von unserer Seite aus kann man nur sagen ein wirklich gelungenes Produkt das uns positiv überrascht hat.

Für euch kommt demnächst ein weiterer Test, nämlich der eines LED Stroboskops ebenfalls aus dem Hause Steinigke, ob es nun endlich soweit ist analoge Strobos in den Container zu werfen erfahrt ihr in Kürze🙂

Euer Bernhard
Creativworks Veranstaltungstechnik

Eurolite NH 30 Hazer – Test für das Steinigke Streetteam

Hallo liebe Leser

Nach dem fulminanten Praxis Check des TMH 40 von Eurolite folgt nun der zweite Streich. Auch diesmal ist wieder ein Paket von Steinigke ins Haus geflattert ( das Auspacken von Geräten ist doch immer noch der größte Spass :)).

Alsooooo ausgepackt das Ding in die Hand genommen und gleich beim ersten Anblick gewisse parallelen zu Geräten eines anderen Herstellers gefunden (kleiner Tipp, der Firmenname beginnt mit *Trommelwirbel* A…)

Nun denn, davon sollte man sich ja nicht irritieren lassen der erste Eindruck kann da bei Geräten aus dem Land der aufgehenden Sonne schon mal täuschen😉. Ordentliches Metallgehäuse, solide Fernbedienung und alle nötigen Einstellmöglichkeiten wie Manuel Full On, Volumeneinstellung und Timer.

Das Gerät ist für den Bereich Party PA konzipiert und genau da ist auch sein Einsatzbereich, es ist sehr einfach zu bedienen und reicht für kleinere Räumlichkeiten absolut aus. Wer nun superfeinen Haze wie aus amtlichen Maschinen erwartet der wird bei dem Preis natürlich ein klein wenig enttäuscht aber ich verrate Euch später noch einen kleinen Trick mit dem man auch da noch bessere Ergebnisse erzielen kann.

Eine genaue Beschreibung des Blechkübels erspare ich mir, es gibt mehr als genug Youtube Videos zu dem Thema und auch die Herstellerbeschreibung ist ja umfassend und seriös gestaltet.Image

Hierbei emfehle ich einen Test der NH 30 von Vossi der das Gerät auch sehr schön beschreibt, des weiteren eine Zusammenfassung der Features in Bild und Ton von Steinigke selbst.

Was für mich immer entscheidend ist, ist der Nutzen im „Echtbetrieb“ sowie ein Vergleich zu anderen Geräten. Diesmal habe ich dann auch gleich mal 3 Kandidaten an den Start gebracht:

1. Ein Antari Modell das dem NH 30 verdammt ähnlich ist😉

2. Ein Budget Gerät aus dem Hause Thomann

3. Die Referenzklasse von Smoke Factory ( etwas unfair ich weiss )

Die Geräte alle in einer Räumlichkeit ca. 10 x 20 Meter – 5 Meter Deckenhöhe aufgestellt , ich bin mal gespannt, Fluid ist überall das Gleiche, sodass ein realistischer Vergleich überhaupt erst möglich ist, genaue Gerätebezeichnungen der Konkurrenten habe ich jetzt einfach mal weggelassen, es braucht nicht viel Fantasie um rauszufinden was denn da gemeint ist, als Leser soll man sich ja auch noch ein klein wenig anstrengen müssen😉

Test 1 Antari gegen NH 30

Ja was soll man sagen, die Dinger fühlen sich gleich an, sehen aus wie siamesische Zwillinge und … arbeiten auch wie siamesische Zwillinge. Wer da von wem etc. kopiert ist mir als User völlig banane , die Geräte wirken gleichwertig , machen etwas dickeren ordentlichen Haze, die Lüfter sind ruhig und was doch sehr wichtig ist , sie „sabbern“ nicht. Für Veranstaltungen bei denen wirklich nur Dunst aber kein Nebel sichtbar sein soll würde ich sie nicht einsetzen, die Dosierung geht von dünnem bis mittlerem Nebel aber Dunsterzeuger im eigentlichen Sinne würde ich sie nicht nennen. der NH 30 steht dem Antari Gerät in NICHTS nach, beide Geräte sind für den zu „bedunstenden“ Raum geeignet und ausreichend, sie haben relativ feinen Nebel erzeugt der die Größe und Höhe des Testraumes gut versorgt hat, die Lichtstrahlen von LED Effekten sowie Movinglights wurden schön dargestellt und unterstützt dabei war der Raum nicht völlig vernebelt und undurchsichtig.

Test 2 Thomann gegen NH 30

Auch hier wirken die Geräte wie Brüder …. in diesem Falle jedoch ungleiche Brüder. Äusserer Anschein und Funktionalität sind auch hier kaum zu unterscheiden, jedoch sieht es bei den inneren Werten dann schon anders aus. Der Thomann Lüfter ist deutlich lauter und was erschwerend dazukommt, die Maschine SABBERT wie ein 5 monatiges Baby. Nach dem Test war schon reichlich Fluid auf dem Boden verteilt, was dann doch eher „unschön“ ist. Nebelmenge und Dichte war dann allerdings wieder sehr Ähnlich zur NH 30, wirkliche Unterschiede konnte ich da nicht feststellen, auch diesmal waren beide Geräte für den Raum ausreichend wenngleich man auch hier wieder nicht von „Dunst“ sondern von feinerem Nebel sprechen sollte. Ansonsten ist das Ergebniss mit dem aus Test 1 vergleichbar, beide Geräte in der Ausbeute ähnlich und geeignet, qualitativ konnte der NH 30 das Vergleichsgerät jedoch deutlich schlagen.

Test 3 Smoke Factory gegen NH 30

Ein Test David gegen Goliath und natürlich schlug das Referenzgerät von Smoke Factory die NH 30 in allen Punkten ( Preis – Leistung mal ausgenommen ). Superfeiner Ausstoß perfekt steuerbar einfach das Produkt der Wahl für den Profi. ABER … jetzt mal nur so als Gedankenspiel … für eine SF bekommt man ca. 6 NH 30 … lach okay ich möchte das jetzt nicht weiter ausbauen aber der Ein oder Andere wird verstehen was ich damit sagen möchte… Nebel bzw. Haze kommt aus beiden Geräten raus und bis auf die feine Dosierbarkeit kann die Smoke Factory Maschine bei der Größe des Raumes ihre Stärken kaum ausspielen. Auch hier würde ich somit bei kleineren Räumlichkeiten und nicht zu anspruchsvolles Publikum aufgrund des Preises auf eine NH 30 zurückgreifen.

Mein Fazit nach all der Nebelei:

Die NH 30 ist auch im Echtbetrieb für die Zielgruppe Party PA perfekt einsetzbar, gerade seitdem, die für LJs beliebten Raucher, aus den Party Stadeln verbannt wurden, schafft das Gerät die nötige Nebelbasis für schöne Lichteffekte. Der Nebel ist nicht so „dünn“ wie richtiger Dunst, aber für den Hausgebrauch ist das Gesamtpaket völlig ausreichend. Wir konnten keine Verarbeitungsschwächen feststellen, die Maschine „sabbert“ nicht und der Lüfter ist erträglich. Einfach zu bedienen und auch alle nötigen Features sind vorhanden.

Der Test zeigt mal wieder dass nicht alles was gleich aussieht auch wirklich gleich ist. Welche Maschine man sich zulegt muss jeder selber wissen aber auch wenn man das auf den ersten Eindruck vielleicht denkt, es ist nicht überall das „Gleiche“ drinn auch wenn die Verpackung dies vermuten lassen würde, drum Augen auf beim Nebelkauf🙂

Wer richtige Bühnen benebeln möchte oder das Gerät braucht um sein Ego zu pushen sollte auf die Amtliche Variante zurückgreifen, allen Partyusern allerdings sei die NH 30 wärmstens von uns empfohlen.

PS: Achja fast hätte ich es vergessen, der kleine Praxis Tipp für „feineren“ Nebel aus Hazern:
Probiert doch mal das Fluid 1:10 mit destiliertem Wasser zu verdünnen… es funktioniert😉

Über Kommentare und Beiträge zu meinem kleinen Test freue ich mich

euer Bernhard
Creativworks Veranstaltungstechnik

Steinigke Streetteam Test des Eurolite TMH 40 Wash Movingheads

Livetest Eurlite TMH 40 Wash Movinghead

Seit einiger Zeit bin nich nun auch Mitglied des Steinigke Street Teams. Eine Gruppe von Usern unterstützt durch die Firma Steinigke, welche Produkte aus dem Hause Steinigke testen, um deren Gebrauchswert für den Endverbraucher in Form von Videos und Blogbeiträgen in Wort und Bild zusammenzufassen. Es soll ein Bindeglied zwischen dem Endkunden und dem Importeur entstehen welches kritisch und kundenorientiert hilft, Produkte zu Verbessern und den Nutzwert an den „Mann“ zu bringen.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit habe ich einen Movinghead aus der Produktpalette von Steinigke zum Test bekommen. Den Eurolite TMH 40. Zu dem Gerät gibt es bereits einen Video Check durch einen jungen Kollegen im Rahmen der Gruppe “ LA Check“, den gut gemachten Video Check mit allen Basisinformationen zum Gerät findet ihr hier. Auch die Zeitschrift Soundcheck hat sich mit dem TMH 40 beschäftigt und als wirklich brauchbar eingestuft, eine kurze Zusammenfassung des Soundcheck Artikels findet ihr ebenfals bei LA Check.

Nun also was gibt es zu dem guten Stück noch zu testen. Genau, den Einsatz im „Echtbetrieb“. Und genau da habe ich mir die Mühe gemacht das Gerät bei zwei Veranstaltungen, welche wohl klar die Zielgruppe dieses, ich würde sagen sehr guten semiprofessionellen Gerätes darstellen zu testen. Wir haben ihn in den Transporter „geschmissen“ und zu einer Zeltparty (ü30) mit ca. 500 Gästen und einem kleinen Open Air mit diversen Bands mitgenommen, um zu sehen wie er sich schlägt.

Erstmal allerdings hat mir der Postbote das gute Stück ins Büro gebracht. Nun beim auspacken fasst er sich erstmal etwas unspektakulär an. Beim Plastik hat man sich wenig Mühe gegeben und den asiatischen Standard Korpus verwendet , den man auch bei anderen, günstigen Konkurrenzprodukten so kennt, allerdings alles ordentlich verarbeitet und in sich stimmig. Für den Roadbetrieb bei großen Vermietern wird er wohl auch nicht gedacht sein und für den, der sein Gerät pflegt sollte es reichen😉.
Was allerdings schon beim ersten Test im Büro auffiel war die gewaltige Lichttleistung. Ein Scheinwerfer aus dem auch wirklich richtig was rauskommt, gute Farbmischung und kräftige Farben was will man mehr. Erträgliche Lautstärke bei den Lüftern und den Motoren, lediglich für  Theateranwendungen jedoch meiner Ansicht nach zu laut und nicht geeignet, aber da tun sich dann auch schon deutlich budgetbelastendere Geräte schwer zu bestehen. Alle einzelnen Features und Funktionen hier aufzuführen erspare ich euch, diese werden in obigen Links hervorragend und auch abschließend erklärt.

Nun denn, der erste Einsatz auf der Ü 30 Party steht an, wir haben das Gerät neben 4 LED Spot Köpfen eingesetzt , normal keine sinnvolle Kombination, keine Frage, aber wir wollten das Gerät nunmal testen. Und genau bei einem solchen Einsatzzweck schlägt er sich hervorragend. Easy zu steuern mit allen Funktionen die man braucht ( ok ausser Zoom aber das gibt es in dieser Preisklasse nunmal nicht ).
Unser Lichttechniker war begeistert  und unser Kunde ebenfalls, Farben kräftig und Lichtleistung hervorragend. Lediglich die Aufhängung ist nicht sehr Userfreundlich konzipiert, zwei Metallbögen mit Imbusschrauben aber auch das ist in dieser Preisklasse normal und bei allen Konkurrenten so anzufinden.

Erwähnenswert wäre da noch dieser Ringeffekt, also die Möglichkeit die LED Ringe einzeln anzusteuern. Dieser, von allen so angepriesene Effekt,  mit dem auch Robe ausgiebig wirbt, bleibt für mich vom Nutzen eher fraglich. Entweder wir sind nicht in der Lage die Ringe „gewinnbringend“ anzusteuern oder wir finden es einfach nicht so Cool wie andere aber ja, was soll ich sagen, wenn man eine Vielzahl an Geräten einsetzt und diese Richtung Publikum dreht mögen da interessante Effekte möglich sein, ein „must have“ ist es aus meiner Sicht jedoch ganz sicher nicht.

Nach diesem Einsatz bei dem wir für das Gerät nur positives Feedback bekommen haben, gings zurück in den Karton und für 2 Wochen ins Lager bis zum nächsten Einsatz bei einem kleinen Open Air. Ebenfalls ein ideales Einsatzgebiet für einen Washer dieser Art, wenig Truckspace, easy zu bedienen und super leicht, unsere Monteure hats gefreut. Ein Kollege arbeitet normal in einer Location als Techniker welche Robe Geräte einsetzt, qualitativ sicherlich kein Vergleich aber sein Grinsen beim Aufhängen hat mich gefreut, er war begeistert den Kopf mit einer Hand handhaben zu können, einfach schön:).

Wir hängten den TMH 40 an die Fronttruss und nutzten ihn sowohl für die Band als auch fürs Publikum diesmal in Kombination mit 7 weiteren Movingheads und auch hier schlug er sich hervorragend. Der Strobe Effekt ist sehr gut einsetzbar, die Positionierung sauber und fehlerfrei, die Mischfarben kräftig und ohne störendes Streulicht, auch der Dimmer konnte überzeugen. Ohne Murren und Fehler meisterte er den Job und überraschte uns mit seiner Lichtausbeute. Auch von den Bands und dem Publikum wieder nur postives Feedback und so verpackten wir das Gerät nach den beiden Tests mit einem guten Gefühl und schickten ihn an Steinigke zurück. Es hat mich gefreut!

Abschließend ein paar Anmerkungen zum Gerät:

gut gefallen hat mir:

+ Bei dem günstigen Kurs auch durchaus mal als Alternative zu sehr leistungsstarken LED Pars einsetzbar
+ klein, sehr handlich mit erträglichem „Geräusch“
+ Für DJ Veranstaltungen und kleinere bis mittlere Bandauftritte eine ideale Besetzung, wenn die Veranstaltungen nicht dem „Riderwahnsinn“ unterliegen
+ Durchaus brauchbare Farbmischung und einwandfreie Steuerbarkeit mit gängigen Lichsteuerpulten oder Softwareprodukten
+ nettes „Feature“ durch Steuerung der einzelnen LED Ringe

nicht so gut gefallen:

– die Aufhängung ist wie bei fast allen Budgetlösungen durch zwei Metallbügel mit Verschraubung gelöst, im häufigen Betrieb nicht die eleganteste Lösung
– Etwas „günstig“ wirkendes Kunststoff Gehäuse
– Aufgrund der Lautstärke nur bedingt für Theateranwendungen geeignet
– keine Marken LED`s verbaut
– Stromstecker ohne Arretierung

Für oben genannte Jobs ist das Gerät mehr als geeignet. Wenn man mal vergleicht was ein ordentlicher 36 x 3 Watt RGB Par kostet so ist der TMH 40 eine sehr interessante Ergänzung und auch Alternative. Wir haben keine echten „Schwächen“ am Gerät entdecken können, sauberes DMX Signal und hervorragendes Licht, was wünscht man sich mehr und das alles zu einem guten Kurs. Von mir gibt es ganz klar einen Daumen nach Oben, wer noch mehr oder spezifische Infos zum TMH 40 haben möchte kann mir gerne über Creativworks eine Email zukommen lassen ich bin gerne bereit weitere Fragen zum Gerät zu beantworten. Auf technische Details bin ich aufgrund der bereits bestehenden Testberichte nicht eingegangen, ich kann die Features und Testergebnisse alles in allem bestätigen. Gratulation an die Jungs vom Steinigke Import, sie haben einen guten Job gemacht.

Bei Gelegenheit veröffentliche ich noch ein kleines Video zum Einsatz des TMH 40 bei den beiden Jobs und freue mich auf euer Feedback

Euer Bernhard

LED Hersteller aus Asien übertackten eingesetzte LED`s

In der Showbranche sind LED`s kaum mehr wegzudenken. Ich möchte mit dem Artikel anregen immer nachzudenken bevor man billige LED`s aus Asien kauft….

Für den Laien zählt: Je mehr Watt eine LED hat, je höher ist die Leistung. Das ist im Grunde auch richtig, nur hat das ganze einen faden Beigeschmack.

Luminus oder CREE Led`s von renomierten Herstellern aus USA geben konservative Werte an für ihre LED Leistung. LED`s gehen nicht plötzlich aus wie Glühlampen, nein sie verlieren ab der 1 Sekunde ihres „Lebens“ ganz ganz langsam an Lichtleistung. Eine LED mit 50.000 Stunden angegebener Leuchtdauer hat grob über den Daumen gepeilt bei etwas mehr als 20.000 Stunden die Hälfte ihrer Leistungsfähigkeit eingebüßt.

Dies muss man wissen wenn man auf LED Technik setzt. Nachdem der Kunde ja denkt höhere Watt Leistung gleich hörere Lichtleistung sind die Asiaten auf die geniale Idee des Overclockings gekommen. Overclocking? man füttert die LED einfach mit höherem Eingangsstrom, dadurch wird aus einer 1 Watt LED schnell mal eine 3 Watt LED. Klingt clever allerdings reduziert sich dabei dann aufgrund der erhöhten thermischen Belastung und vermehrten Abnutzung der LED die Lebensdauer auf 15.000 Stunden statt 50.000 Stunden , klingt auch noch nicht SOOOO schlimm ist ja noch ne Menge Holz allerdings hat man bei 7000 Stunden nun schon 50% der Lichtleistung verloren, die Lampe wird also relativ schnell „dunkler“ , manche Billighersteller treiben das noch um einiges weiter und passiert es dann dass No Name LED`s mit 50 Watt Leistung nach 1000 Stunden schon 50% ihrer Lichtleistung verloren haben.

Deshalb AUGEN auf beim LAMPENKAUF! Nur Marken LED`s verwenden die auch generell im Verkauf stehen und belegbare Messwerte für ihre Leistung aufweisen können. LED`s von renomierten Herstellern wie Edison, Luminus, Cree garantieren dass ihre Daten auch stimmen.

Wer billig kauft … kauft zweimal

euer Bernhard von Creativworks

Meine Reise nach Guangzhou, Besuch bei MS Lighting

Nun dann war es endlich soweit, der Rucksack war gepackt und nach vielen netten Mails mit MS Lighting ging es über Hongkong nach Guangzhou. Die Marketing Dame von MS Lighting war so nett mir ein Hotel zu buchen denn man glaubt es kaum, NIEMAND spricht Englisch in Guangdong / Guangzhou und so musste ich z.b. um die Toilette zu finden ein Toilettenmännlein auf ein Blatt Papier malen damit die Dame an der Rezeption wusste was ich will ….
Nun gut, nach einem Kampf ums China Visum ( Man braucht ein Passbild mit BLAUEM Hintergrund! ) fuhr ich letztlich mit dem Zug von Hongkong zu besagtem Hotel welches von MS Lighting besorgt wurde , am nächsten Tag sollte ich dann mit der U Bahn ( Nur chinesische Schriftzeichen ) an einen Treffpunkt fahren an dem mich der Besitzer von MS Lighting abholen sollte
Wie es weiter geht erfahrt ihr morgen …

Import von Lichttechnik aus Asien, der Trick mit den LED`s

LED ist nicht gleich LED? das kann man laut sagen. In diesem Blog möchte ich über meine Erfahrungen beim Import von Lichttechnik aus Asien berichten, worauf zu achten ist, was mir so aufgefallen ist und welche guten und schlechten Erfahrungen ich gemacht habe, ich hoffe es interessiert den Ein oder Anderen und viellecht kann ich mit meinen Erfahrungen auch eine Hilfe sein beim eigenen Einkaufsabenteuer in China oder anderen asiatischen Ländern, die Scheinwerfer zu meinen Texten findet ihr alle auf meiner Veranstaltungstechnik Website